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Der Samstag, der 11. Juli war Feiertag im Kloster. Br. Thomas Egger feierte sein goldenes Priesterjubiläum. Vor 50 Jahren, am 30. Juni 1970 hat Bischof Anton Hänggi unsern Mitbruder Thomas in Solothurn zum Priester geweiht. Jetzt ist ein halbes Jahrhundert vergangen, und wir blicken dankbar zurück auf die mit Arbeit und Erfahrungen reich gefüllten 50 Jahre als Priester und Kapuziner. Br. Thomas war Mathematiker und währen fast 20 Jahren Lehrer für Physik und Mathematik in Appenzell am dortigen Kapuzinergymnasium. In der zweiten Lebenshälfte stellte er seine Fähigkeiten dem Orden direkt zur Verfügung, war Regionaloberer der Deutschschweiz, dann Provinzial und anschiessend viele Jahre Provinzökonom in Luzern. Seit Herbst 2019 gehört der Jubilar zur Kapuzinergemeinschaft Mels und wirkt da als Seelsorger für das Sarganserland. Die Feier am 11. Juli ist eher bescheiden ausgefallen. Denn in Anbetracht der besonderen Verhältnisse wegen der Pandemie mussten wir eine grössere Menschenansammlung vermeiden. Auch der Bischof von Arabien Mgs. Paul Hinder, auch ein Schweizer Kapuziner und enger Freund von Br. Thomas, musste seinen Tribut an die Pandemie zahlen und in Arabien zurückbleiben – wir hätten ihn gerne bei uns gehabt. So ist die Feier denn zu einer Feier der Verwandtschaft von Br. Thomas zusammen mit  der Klostergemeinschaft geworden. Aber feierlich war der Tag doch. Die folgenden paar Bilder mögen einen kurzen Eindruck von der Jubiläumsfeier vermitteln. Br. Thomas danken wir anlässlich dieses Tages für all seinen Einsatz in den vergangenen 50 Jahren für unsern Orden und für die Kirche.

Gottesdienst anlässlich des 50-jährigen Priesterjubiläums von Br. Thomas Egger

 

  1. Auf Grunde der noch immer anhaltenden Pandemie sind nach BAG die folgenden Einschränkungen zu beachten: Die Abstände zwischen den einzelnen Kirchenbesuchern müssen 1,5 m betragen. (Die zu belegenden Plätze sind markiert; Familienmitglieder belegen zusammen einen Platz)
    1. Beim Betreten der Kirche sind die Hände zu desinfizieren und es müssen Namen und Tel-Nr. der Kirchenbesucher aufgenommen werden (um im Fall einer Ansteckung den Ansteckungsweg zurückverfolgen zu können).
    2. In der Klosterkirche stehen bloss 40 Plätze zur Verfügung. Wenn diese Limite erreicht ist, muss die Kirche leider geschlossen werden.
    3. Die Kollekte wird am Ende des Gottesdienstes beim Ausgang aufgenommen.
    4. Der Kommunionempfang ist nur als Handkommunion möglich. Dabei beginnt die erste Bank auf der linken (Richtung Altar) Kirchenseite. Die rechte Seite schliesst sich an, beginnend von hinten in der Kirche. – Bei der Kommunionprozession sind die geforderten Abstände einzuhalten
  2. Besuche im Kloster sind weiterhin – unter Einhaltung der vorgeschriebenen Vorsichtsmassnahmen – möglich.

  3. Wer das Sakrament der Beichte empfangen möchte, melde sich bitte an der Klosterpforte.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und hoffen mit Ihnen, dass diese Einschränkungen nicht allzu lange  dauern werden. Wir wünschen Ihnen Gesundheit und Wohlergehen.

Mels, 01.07.2020

Die Brüder des Kapuzinerklosters

Hier können Sie die Osternachtsmesse der Klostergemeinschaft sehen.

Wir wünschen Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Osterfest.

 

Auf Grund der Corona-Krise finden derzeit keine öffentlichen Gottesdienste mehr statt. Nehmen Sie mit Hilfe des Internets an einem Gottesdienst teil.

Hier sehen Sie die Messe vom 05. April 2020 Palmsonntag im kleinen Chor des Kapuzinerkloster Mels:

 

Wir wünsche Ihnen eine besinnliche Karwoche.

Die Feier der Osternacht werden wir Ihnen gerne am Ostersonntag zur Verfügung stellen.

Die Brüder des Kapuzinerklosters Mels

 

  1. Die Gottesdienste (Eucharistiefeiern und Andachten) können vorläufig – wenigstens bis zum 19. April 2020 – nicht mehr angeboten werden.
  1. Als Ersatz bietet die Kathedrale St. Gallen jeden Tag einen Gottesdienst im Internet an. Die Adresse ist: https://www.bistumsg-live.ch
  1. Besuche im Kloster sind weiterhin möglich.
  1. Wer das Sakrament der Beichte empfangen möchte, melde sich bitte an der Klosterpforte.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und hoffen mit Ihnen, dass diese Einschränkungen nicht allzu lange dauern werden. Wir wünschen Ihnen Gesundheit und Wohlergehen.

Mels, 17. März 2020

Die Brüder des Kapuzinerklosters

Am 3. November ist die Klosterkirche in Mels eingeweiht worden. Damit hat eine für die Klosterbrüder eher belastende Zeit einen Abschluss gefunden. Allerdings ist noch nicht alles so, wie es nach Planung seins sollte. Kleine Finessen stimmen noch nicht ganz, die Orgel pfeift manchmal auch noch aus dem falschen Loch, das Licht leuchtet zu hell oder es klappt mit der Programmierung noch nicht so wie es sollte .. und so geht es mit den Arbeiten in einem eher verdecken Stil weiter – nicht mehr so anstrengend, aber manchmal etwas nerviger. Das ist halt so bei den Kinderkrankheiten. Aber sonst sind wir mit der Renovation sehr zufrieden und freuen uns am geglückten Werk.

Was noch ansteht ist die Gestaltung der Frontwand des äusseren Chores; da sind wir noch immer am Überlegen und Ausprobieren.

Die neue Orgel

 

Blick in Richtung Chorraum

Der Chorraum

Blick vom Chorraum in die Kirche

Der innere Chor

Diakonatsweihe von Br. Rakesh am 01. März 2020

Am 1. März 2020 ist Br. Rakesh Kumar Merugu in einem feierlichen Gottesdienst zum Diakonat geweiht worden. Gespendet wurde die Weihe vom Kapuzinerbischof Paul Hinder, Bischof vom südlichen Arabien.

Br. Rakesh stammt aus der Kapuzinerprovinz Andhra Pradesh- Telangana-Odisha (Indien). Seit 6 Jahren lebt er im Rahmen eines Zusammenarbeitsabkommens in der Schweiz. Er ist als Student in die Schweiz gekommen und hat hier seine theologischen Studien an der Hochschule in Chur und zwischendurch an der Hochschule der Salesianer in Jerusalem absolviert. Im Februar 2020 hat er sein Studium mit dem Master in Theologie abgeschlossen. Dem neugeweihten Diakon gratulieren wir zu seinem neune Auftrag, den der Bischof in seiner Ansprache als Auftrag zum Dienst in der Kirche und an den Menschen beschrieben hat.