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Die Vorbereitungen zur 2. Bauphase sind angelaufen

Die Klosterkirche muss auch einer gründliche Restauration unterzogen werden. Auch für diesen Bauabschnitt – er umfasst die Erneuerung der Kirche und die Anpassung der Umgebung – rechnen wir mit einer Bausumme von ca. 1,2 Mio. CHF. Das Patronatskomitee hat getagt und erste Schritte für eine erneute Sammelaktion in die Wege geleitet.

Die Renovation der Kirche umfasst die Bearbeitung von Wänden und Decke; die Reinigung und Restauration des Bodens, das Einbauen einer neuen Heizung, die Anpassung der Sakristei an die neuen Bedürfnisse, den Einbau eines Beichtzimmers und eine gründliche Revision bzw. Umbau der Orgel. Die aktuelle Gestalt des Raumes bleibt aber erhalten.

Zeitlich hoffen wir, die Renovation gegen Ende 2018 abschliessen zu können. Ob wir diesen Zeitplan einhalten können, hängt vom Erfolg der Geldsammelaktion ab; denn der Orden verfügt nicht über die finanziellen Mittel, um die Renovation bezahlen zu können. So sind wir Kapuziner dankbar für jeden Obolus, den wir bekommen.

 

Sammelaktion für die Konradstube des Kapuzinerklosters Mels

Seit drei Jahren betreibt das Kapuzinerkloster Mels eine intensive Fundraising – Aktion mit dem Ziel, die seit längerem anstehende Renovation des Klosters finanzieren zu können. Im Sommer 2015 konnte der Provinzrat der Schweizer Kapuziner grünes Licht geben für den Beginn der Renovationsbauten. Die erforderliche Summe von 4 Mio. CHF für die Renovation des «alten» Klosters (aus dem 17. Jh) war eingegangen oder zugesagt.

Die Arbeiten zur Erneuerung des Kapuzinerklosters Mels schreiten zügig und planmässig voran. Als erste Etappe wird gegenwärtig der Alte Klosterteil zu einem zeitgemässen Seelsorgezentrum mit den Gemeinschaftsräumen und den Zellen der Brüder umgebaut. Dank der Gewährung einer Hypothek von 1,2 Mio. CHF durch die St. Galler Kantonalbank kann zeitgleich auch der Umbau des Neuen Klosterteils zu vier Einheiten für klosternahes Wohnen erfolgen. Diese beiden Teile werden somit – die Sammlung der Restfinanzierung vorausgesetzt – 2017 wieder dem Betrieb übergeben werden können

Die zweite Bauphase, die Renovation der Kirche, sollte in Angriff genommen werden, sobald nach einer neuen Fundraising-Aktion die notwendigen 1,6 Mio. CHF bereitstünden. In diese zweite Bauphase sollte auch die Konradstube eingeschlossen sein. Bei der Konradstube handelt es sich um eine Institution, ursprünglich rein sozialer Natur. Es war ein Raum, in welchen man Migranten und Leute von der Strasse kurzfristig aufgenommen und verköstigt hat. Diese Institution gab und gibt es bis heute in allen Kapuzinerklöstern der Schweiz. Der Name verweist auf den hl. Konrad, einen Kapuzinerbruder, der im 19. Jahrhundert im Kloster Altötting die Aufgabe eines Pförtners und Pilgerbetreuers erfüllt hatte. Wegen seines Gebetseifers und seiner Dienstbereitschaft und Güte wurde er schon zu Lebzeiten als „heiliger Bruder“ von den Leuten verehrt. Mit unseren Konradstuben wollten wir Kapuziner die von Konrad so mustergültig praktizierte Sorge um die Armen weiterführen.

Ursprünglich hatte man die Konradstube zur zweiten Bauphase hinzugeschlagen. Da aber verschiedene bautechnische und bauorganisatorische Massnahmen schon in der ersten Bauphase realisiert werden mussten, vor allem aus Kostengründen, hat die Bauherrschaft entschieden, die Konradstube zur ersten Bauphase hinzuzunehmen, was bedeutet, dass wir kurzfristig eine Summe von Fr. 480’000.- bereitstellen müssen. So erklärt sich diese dazwischengeschaltete Fundraising – Aktion. Wir hoffen, Sie verstehen unsere Überlegungen und können uns auch in dieser Projektphase unterstützen. Wir danken Ihnen schon jetzt für Ihr Wohlwollen.

Anzufügen ist hier, dass im neuen Nutzungskonzept des Klosters Mels, der Konradstube eine wichtige Funktion zukommt als Scharnier zwischen sozialer Funktion des Klosters und erweiterter Verwendung der Kirche.

Gliederung der Kosten für die neue Konradstube gemäss Kostenschätzung 20.03.2014

BPK 1     Vorbereitungsarbeiten                                        500.-

BKP 2     Gebäude: Abbruch & Neubau                    397’700.-

BKP 3     Betriebseinrichtungen                                            0.-

BKP 4     Umgebung*                                                     13’000.-

BKP 5     Baunebenkosten                                               2’200.-

BKP 9     Ausstattung                                                     30’600.-

Inventar & Diverses                                                          6’000.-

Abgrenzungs- und Überganspositionen*                   30’000.-

Total                                                                          480’000.-             incl. MWST

 

Die Planungsphase ist abgeschlossen. Die wichtigsten Veränderungen betreffen das Parterre und den 1. Stock.

Die Baupläne präsentieren sich wie folgt:

Übersicht

Als «Altes» Kloster, wofür Ihre Spende zunächst eingesetzt wird, gilt der ursprüngliche Gebäudeteil mit der Kirche von 1654, der in einer ersten Bauetappe saniert wird. Das Erdgeschoss wird mit Empfangsbereich, Sekretariat, Sprechzimmer, Speisesaal und Toilettenraum neuen Bedürfnissen angepasst. Der Wohnraum für die Kapuziner im Obergeschoss wird renoviert.

Als «Neues» Kloster gilt der Anbau von 1965, der als Mietobjekt möglicherweise erst in einer zweiten Bauetappe ausgebaut wird. Die genaue Nutzung ist noch offen.

 

Parterre

 

 

 

 

 

1. Stock

 

Spenden-Barometer

1 200 000
1 120 000

PC 70-1012-8

Raiffeisenbank Mels
8887 Mels
CH89 8128 1000 0075 8576 3
Kapuzinerkloster Mels
Spendenkonto für Sanierung
Klosterweg 6
8887 Mels