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September 2017

Im Kloster ist das gewohnte Leben im Sommer 2017 schnell wieder in Gang gekommen, schon der Wiederbezug gestaltete sich wesentlich zügiger als der sich mehrere Monate dahinziehende Auszug im Jahre 2015. Die ersten Brüder schlugen bereits vor dem Umzugstermin ihre Lager in den neuen Zellen auf! Jeder mit seinen eigenen Erwartungen an das Neue, aber möglichst nicht der alten Gewohnheit Widersprechende, was natürlich intensive Diskussionen bezüglich der weiteren Arbeiten mit sich brachte. Um allen Beteiligten, v.a. den leitend im Projekt involvierten Brüdern, etwas Luft während des arbeitsintensiven Sommers (Ferienvertretungen) zu verschaffen, hatten wir vereinbart, nach dem Wiederbezug des Alten Klosters eine Pause einzulegen, um in Ruhe die Prioritäten für den Abschluss des Projektes festlegen zu können, dies sowohl was den Endausbau und die Ausstattung im Innern wie die Gestaltung der Umgebung betrifft.

 

Im Verlaufe der letzten Monate sind im Innern alle Räume, teils wieder unter Mithilfe der lokalen Zivilschutzorganisation, eingerichtet und in Betrieb genommen worden, so die Pfortenstube und die Besprechungsräume, das Lesezimmer sowie die historische Bibliothek an ihrem neuen Standort. Auch die wichtigsten Kunstwerke im Kloster hängen wieder an ihren angestammten Plätzen. Der schönen Klosterküche hat sich vor kurzem eine Köchin angenommen und der südseitige Klostergarten ist unter Bruder Hans zur Freude aller wieder voll im Saft. Eine Gruppe rüstiger Herren hatte dort vorgängig die Pergolen wieder in Stand gestellt.

 

Zur Zeit werden der Wirtschaftshof, die Autounterstände und die Umgebung der Konradstube erneuert. Die Bepflanzung dieser Teile wird allerdings – nicht zu letzt wegen des Platzbedarfes für die Eröffnungsfeierlichkeiten – bis nächstes Frühjahr warten müssen.

 

Die neue Konradstube ist betriebsbereit und wird ab diesem Winter die Möglichkeiten der Kirchennutzung erweitern. Während für die Renovation der Kirche selbst und deren Vorplatz die Spendensammlung erst vor kurzem gestartet ist, ist die Finanzierung der Abschlussarbeiten für das Alte/Neue Kloster und die Konradstube nun gesichert und die Arbeiten können so im vorgegebenen Budget- und Zeitrahmen abgeschlossen werden. Rechtzeitig zur offiziellen Wiedereröffnung am 4./5. November wird also wieder Ruhe einkehren.

 

Johannes Florin, Ende September 2017

 

 

 

 

 

Kurzer Blick auf den Verlauf der Bauarbeiten kurz vor Weihnachten 2016

Die Gipser haben ihre Arbeiten, nachdem sie mit dem Deckputz im Obergeschoss zügig vorangekommen sind, im Erdgeschoss fortgeführt und da einen schönen Teil der Arbeiten ausgeführt.

Die Maler haben die Räume im Obergeschoss unterdessen auch fertig gestrichen.

Wie geplant haben die Schreiner einen grossen Teil des Parketts im Obergeschoss (Wohnung, Studio, Zellen und Abendstube) verlegt. Nach den Ferien werden sie die Räume im Erdgeschoss an Angriff nehmen. Gleichzeitig werden auch die bestehenden Riemenböden aufbereitet und im Seelsorgebereich verlegt.

Die Küchen und Garderoben in den Wohnungen und die Grossküche sind eingebaut.

Weitere Schreinerarbeiten (Teeküchen, Türen etc.) folgen nacheinander in den nächsten Wochen.

Die Plattenarbeiten sind auch fast beendet, es fehlen nur noch ein kleiner Teil in der Grossküche und die Sockel in den Erdgeschossgängen.

Die Elektriker sind in den Wohnungen und den Zellen an der Fertigmontage der Apparate (ausser der Leuchten).

Die Konradstube ist unterdessen auch unter Dach, nachdem die tiefen Temperaturen anfangs Dezember die Baumeister am zügigen Vorankommen behindert haben.

Alles in allem kann festgestellt werden, dass wir mit den Bauarbeiten im Zeitplan sind

Spenden-Barometer

1 200 000
1 020 000

PC 70-1012-8

Raiffeisenbank Mels
8887 Mels
CH89 8128 1000 0075 8576 3
Kapuzinerkloster Mels
Spendenkonto für Sanierung
Klosterweg 6
8887 Mels

 

Kulturgut aus dem Kloster Mels
Kulturgut aus dem Kloster Mels
Kulturgüter werden verpackt
Kulturgüter werden verpackt